Herzlich willkommen Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven
Herzlich willkommen Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven

Willkommen bei den Wilhelmshavener Alt-Katholiken!

Diese Internetseite bietet Informationen über die Katholische Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken Wilhelmshaven / Niedersachsen-West. Lesen Sie hier mehr über Alt-Katholiken, die Alt-Katholische Kirche und die Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven.

Bald ist wieder "Synoden-Zeit" ...

Vom 26.9.16 bis 2.10.16 findet die Alt-Katholische Synode statt.
 
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Wir Alt-Katholiken zeichnen uns aus durch synodale (demokratieähnliche) Verfahren der Entscheidungsfindung, auch in Lehrfragen, unter Einbeziehung der Laien (via Synoden, Gemeindeversammlungen etc.). Dennoch haben wir klare theologische Leitlinien ("im Notwendigen Einheit, in Zweifelsfragen Freiheit, in allem die Liebe").  

 

Synodalität nennen wir unser Ziel, unseren Versuch, gemeinsam einen Weg finden, einvernehmlich Entscheidungen zu treffen, dabei auch Minderheiten „mitzunehmen“. Synodal ist dabei mehr oder „besser“ als demokratisch: Eine knappe Entscheidung, die nicht von einer großen Mehrheit getragen wird, ist demokratisch, nicht aber synodal.

 

Aber: Synodalität erlaubt/erfordert auch Meinungsstreit. Und: Auch (kleine) Minderheiten müssen bereit sein, die Beschlüsse der synodalen Mehrheit (Synode, Gemeindeversammlung/KV) zu akzeptieren, die eigene (Minder-)Meinung nicht zum höchsten Gesetz zu erheben und endlos zu „bohren“ und damit z.B. die Gemeinschaft einer Gemeinde zu belasten.

 

Konkret:

Wenn in einer Gemeinde, einer Gemeindeversammlung oder einem Kirchenvorstand eine Entscheidung mit 60% zu 40% gefällt wird, dann ist das zwar demokratisch-mehrheitlich, entspricht aber u.U. nicht dem Anspruch der Synodalität. Dann sollte man diese Entscheidung besser nochmals überdenken, ggf. vertagen.

 

Wenn aber in einer Gemeinde, einer Gemeindeversammlung oder einem Kirchenvorstand nach Anhörung der verschiedenen Meinungen eine Entscheidung mit 90% zu 10% oder mit 95% zu 5% gefällt wird, d.h. wenn es nur einige wenige Gemeindemitglieder (oder Gäste der Gemeinde) gibt, die sich nicht der mehrheitlichen Meinung anschließen können, dann darf die synodale Mehrheit erwarten, dass diese Minderheit das Mehrheitsvotum akzeptiert und nicht immer wieder mit Bedenken, Einwänden, Kritikäußerung oder gar „übler Nachrede“ (z.B. mit Begriffen wie „wir werden ja nicht gehört“ oder „wir werden ja gemobbt“ etc.) das Gemeindeleben belastet.

 

Ausführlich und interessant dazu der nachfolgende Text.

 

So wünsche ich unserer Synode ein gutes Wirken mit viel heiligem Geist! Unsere Gemeinde wird durch einen Synodalen und unseren Geistlichen im Auftrag auf der Synode vertreten sein.

 

Prof. Dr. Torsten Kirstges

 

 

 

Synodalität und/oder Demokratie:

 

… was denn Synodalität und Demokratie voneinander unterscheidet, denn immer wieder bemerke ich, dass einige größten Wert darauf legen, beides sei nicht dasselbe. Dabei kann man es in diesem Zusammenhang getrost unberücksichtigt lassen, dass sich unsere Kirchenverfassung als bischöflich-synodal versteht, denn gegen die Bezeichnung „bischöflich-demokratisch“ käme genauso Widerspruch. Nun … wird da und dort, zum Beispiel in Internetforen, wieder darüber debattiert, ob „synodal“ gleich „demokratisch“ sei – und wenn nein, warum nicht.

 

In einem Forum las ich zum Beispiel: „Der wesentliche Unterschied zwischen Demokratie und Synodalität ist die Geisteshaltung: bei Demokratie gibt es Wahlkämpfe, Parteien, Lager, Macht- und Geltungssucht. Die Synodalität steht für Gemeinschaft, Einvernehmen, die Suche nach einem Kompromiss, mit dem alle leben können, eigene Ansichten nicht zum höchsten Gesetz machen, auch mit der zweitbesten Lösung leben können, Versöhnlichkeit wahren.“

So ähnlich habe ich es schon oft bei Diskussionen gehört, aber ich frage mich stets, ob dabei nicht das Ideal von Synodalität mit der Realität der parlamentarischen Demokratie verglichen wird – und dabei kommt die Demokratie immer schlecht weg. Im Übrigen gibt es auch in synodal verfassten Kirche klar erkennbare Parteiungen; das ist oftmals nur eine Frage der Kirchengröße.

 

Weggemeinschaft?

 

Auch klingt in solchen Argumenten die Definition von Synodalität als „Weggemeinschaft“ an. Aber was bedeutet dies konkret, wenn sich eine Kirche als Weggemeinschaft versteht? Über die Strukturierung dieser Kirche ist meines Erachtens damit gar nichts gesagt. Darf ich mir darunter eine fröhliche Wandergruppe vorstellen, die sich vorher auf ein Ziel verständigt hat? Oder eher eine Bergwanderung mit einem Bergführer, der im Zweifelsfall sagt, wo es lang geht? Oder eine Armee – auch da sind Menschen gemeinsam auf dem Weg –, die eine klare Kommandostruktur hat? Wie findet die Weggemeinschaft zu Entscheidungen, wer geht voran, wer entscheidet im Zweifelsfall …? – Das Wort von der synodalen Kirche als Weggemeinschaft eignet sich wunderbar für meditative Betrachtungen, aber um das Wesen einer Kirche zu erfassen, ist es denkbar ungeeignet.

 

Oft habe ich als Argument gehört, in einer synodalen Kirche könne man nicht über alles abstimmen. Allerdings kann man dies in vielen Demokratien auch nicht. Zumindest die modernen Demokratien westlichen Typus kennen einen Verfassungskern, der nicht verhandelbar ist. Oberste Gerichte haben darüber zu wachen, dass er unangetastet bleibt.

 

Einmütigkeit

 

Viele sehen in der Synodalität – anders als bei der Demokratie – den Trend zur Einmütigkeit. Jemand aus unserer Kirche schrieb vor einiger Zeit hierzu: „Demokratie heißt: 51 Stimmen dafür, 50 Stimmen dagegen, also wird die Sache gemacht. Synodalität gibt sich erst dann zufrieden, wenn alle sich für eine Sache entscheiden, sie will überzeugen, ist herrschaftsfrei. Sie fasst auch die Minderheit ins Auge. Eine knappe Entscheidung, die nicht von einem Gros getragen wird, ist demokratisch, nicht aber synodal.“

 

Auch hier ist die Sache meiner Meinung nach differenzierter zu sehen, denn selbst in den Demokratien gibt es Fragen, für die es mehr als 50 Prozent der Stimmen braucht. Und viele Gesetze werden in unserer Republik parteiübergreifend verabschiedet. Andererseits werden viele Fragen in kirchlichen Gremien mit einfacher Mehrheit entschieden. Gewiss, wir kennen einen Minderheitenschutz, aber damit lässt sich eine Entscheidung nur aufschieben. Und blickt man auf die Kirchengeschichte, muss man beschämt feststellen, dass mit den unterlegenen Minderheiten nicht gerade pfleglich umgegangen wurde. So wurden zum Beispiel die beiden Bischöfe, die sich den Beschlüssen des Konzils von Nizää 325 verweigerten, kurzerhand vom Kaiser verbannt. Sicherlich, das hat der Kaiser gemacht, aber die anderen Bischöfe haben nicht versucht, ihn davon abzuhalten, im Gegenteil.

 

Die hier skizzierte Debatte beantwortet natürlich nicht die Frage, was denn das Wesen einer synodalen Kirche ist … und ob nun „demokratisch“ gleich „synodal“ sei. Sie scheint mir aber symptomatisch in zweierlei Hinsicht zu sein. Zum einen zeigt sie, wie viele ein Problem damit haben, den Meinungsstreit, von dem Demokratie lebt, als etwas Positives zu erleben. Das Wort vom Parteiengezänk wird in Deutschland schnell in den Mund genommen, ohne zu bedenken, dass es ohne diesen Meinungsstreit keine Demokratie geben kann.

 

Der Mensch

 

Zum anderen sagt diese Debatte viel aus über die Sehnsucht, die mit dem Wort von der synodalen Kirche verbunden ist: eine Kirche, in der alle aufeinander Rücksicht nehmen, keiner untergebuttert und immer nach gemeinsamen Lösungen gesucht wird. Zweifelsohne: das wäre das Ideal. Dummerweise ist der Mensch wie er ist: nicht immer edel, nicht immer großzügig, nicht immer altruistisch, nicht immer bereit, die eigene Meinung hinten anzustellen. Und deshalb braucht eine synodale Kirche Regeln, die diese Seite des Menschseins mit einkalkulieren – so, wie es in der Demokratie auch der Fall ist.

 

Matthias Ring

 

 

Textauszüge; Quelle des kompletten Textes: http://www.alt-katholisch.de/fileadmin/red_ak/CH-Archiv/arc_09/09-9-6.htm

 

So sind wir Alt-Katholiken ...

Wir sind eine katholische, offene Kirche (Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland). Wir stehen in der apostolischen Sukzession und leben aus den sieben Sakramenten der katholischen Kirche. Die alt-katholische Kirche ist z.B. bei uns in Niedersachsen staatlich anerkannt als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Wir orientieren uns an der frühen, ursprünglichen (eben "alt-katholischen") Kirche, inkl. katholischer Glaubensbekenntnisse.  Manche sprechen auch von der „alternativ katholischen Kirche“, die moderner ist, als der Name zunächst vermuten lässt. Weitere Kennzeichen unseres Glaubens und unserer Kirche sind insbesondere:

  • Wir praktizieren synodale (demokratieähnliche) Verfahren der Entscheidungsfindung, auch in Lehrfragen, unter Einbeziehung der Laien (via Synoden, Gemeindeversammlungen etc.); wir haben dennoch klare theologische Leitlinien ("im Notwendigen Einheit, in Zweifelsfragen Freiheit, in allem die Liebe"). 
  • Aus unserer Ablehnung der "neuen", auf dem Ersten Vatikanischen Konzil (1870) beschlossenen Dogmen (Unfehlbarkeit und Jurisdiktionsprimat/Weisungsbefugnis des Papstes) folgt der Einsatz für eine bischöflich-synodale, dezentrale, organisch-gemeinschaftliche Kirchenstruktur. Dem römisch-katholischen Papst gestehen wir dabei die Rolle eines "primus inter pares" insbesondere in der universalen Dimension der christlichen Kirchen zu; er hat jedoch keine Weisungsbefugnis gegenüber den Alt-Katholiken, er ist nicht „unser“ Papst. 
  • Bei uns gilt die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau (Frauen können auch Priesterin oder Bischöfin werden); unsere Priester dürfen heiraten (kein verpflichtendes Zölibat).
  • Wir praktizieren umfassend die Ökumene (z.B. gegenseitige Einladung zum Abendmahl mit der evangelischen Kirche), so insbesondere auch in unserer Wilhelmshavener Gemeinde, in der viele römisch-katholische und evangelische Christen regelmäßig zu Gast sind und mit der wir die Gastfreundschaft einer lutherischen Gemeinde genießen.
  • Geschiedene, die wieder heiraten, erhalten alle Sakramente, dürfen an der Eucharistie teilhaben sowie ggf. erneut kirchlich heiraten. Homosexuelle werden in keiner Weise diskriminiert.
  • Familienplanung gehört zur freien Entscheidung der Ehepartner, die sie vor Gott und ihrem Gewissen verantworten; Empfängnisverhütung ist in diesem Rahmen zulässig.

 

Mehr Informationen dazu gibt es z.B. auf dieser Homepage.

Entsprechen diese Lehre und Struktur auch Deinen Werten, Deinem Glauben? Könnte dies auch Deine Kirche sein, da Du noch „Deine“ Glaubensgemeinschaft suchst? Wir freuen uns über jede/n, der/die bei uns einmal „reinschnuppern“ möchte. Jeden Samstagabend feiern wir Gottesdienst in der Wilhelmshavener Neuender Kirche.

Entsprechen diese Lehre und Struktur auch Deinen Werten, Deinem Glauben? Könnte dies auch Deine Kirche sein, da Du noch „Deine“ Glaubensgemeinschaft suchst? Wir freuen uns über jede/n, der/die bei uns einmal „reinschnuppern“ möchte. Jeden Samstagabend feiern wir Gottesdienst in der Wilhelmshavener Lutherkirche.

 

 

Darum: Kommt und seht ...!

Kommt und macht mit!

Jeden Samstag Eucharistiefeier.

Wir sind zu Gast in der Lutherkirche in der Brommystr. 75 in Wilhelmshaven; hier feiern wir jeden Samstag um 18:00 h unsere Gottesdienste (davon abweichende Termine und weitere spirituelle Angebote siehe Terminplan unter "Gottesdienste").

Kommt und seht ...!

Auferstehung?!

Die nachfolgende Mindmap, also eine Karte möglicher Gedanken zum Thema „Auferstehung“, versucht die unterschiedlichen Aspekte und Interpretationen der Auferstehung Jesu zu thematisieren. Steigen Sie bei der Kernfrage „Wie ist Jesus auferstanden?“ oder an einer beliebigen Stelle der Mindmap ein, nehmen Sie sich die Zeit, folgen Sie den Verbindungslinien und beantworten Sie für sich selbst, welche Varianten und Fragen Sie als glaubwürdig erachten. Dabei soll nicht der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet werden; dies ist kein „Wünsch-dir-was-Ostern“! Aber es ergeben sich möglicherweise neue Aspekte des Verständnisses, Erkenntnisse eines „ja, so glaube ich die Auferstehung“ bzw. „nein, so glaube ich dies nicht“.

Mindmap: Wie ist Jesus auferstanden? Zum Vergrößern oben links, zum Ausdrucken oben rechts klicken.

Und wie können Sie an die Auferstehung glauben?

Weitere Gedanken zu Glaubensfragen ...

... finden Sie unter "Mein Glaube". Lesen Sie mehr dazu z.B. unter "Mein Glaube" - "Gedanken zu Ostern".

Bischof Dr. Matthias Ring eröffnete am 1.2.14 feierlich die Gemeinde.

Das sind wir Wilhelmshavener Alt-Katholiken - kommt und seht!

 

Seit 1.1.14 ist Wilhelmshaven eigenständige Pfarrei und damit neben Hannover der zweite Pfarreistandort in Niedersachsen. Rund 300 alt-katholische Mitglieder im nordwestdeutschen Raum umfasst die "Katholische Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken Wilhelmshaven / Niedersachsen-West"; zahlreiche weitere Christen sind bereits heute Gast der alt-katholischen Gemeinde Wilhelmshaven. Die Wilhelmshavener Alt-Katholiken regeln ihre Gemeindegeschäfte selbständig und können z.B. auch ihren Pfarrer selbst wählen. Ansprechpartner für alle Fragen zur Gemeinde ist der Kirchenvorstand (siehe die Angaben auf der Homepage-Seite „Kontakt“). 

Wir feiern jeden Samstag um 18.00 h Gottesdienst. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die alt-katholische Kirche zeichnet sich durch eine umfassende Ökumene, die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau auch im Priesteramt, eine synodale, demokratieähnliche Entscheidungsfindung sowie durch eine große Menschennähe und angemessene Genügsamkeit im Auftreten von Priestern und Bischof aus. Alt-Katholiken kennen weder Papstgehorsam noch Pflichtzölibat noch den Ausschluss von Wiederverheirateten. Die alt-katholische Gemeinde ist in diesem besten Sinne „katholikós“, also offen für Menschen in allen Lebenslagen. Wesentliche Unterschiede zu sowie Gemeinsamkeiten mit anderen christlichen Kirchen finden Sie ebenfalls auf dieser Homepage dargestellt.

 

Die Wilhelmshavener Alt-Katholiken feiern jeden Samstagabend um 18.00 h Gottesdienst in der Lutherkirche, in der sie zu Gast sind und mit deren Kirchengemeinde sie eine gute Ökumene verbindet. Regelmäßige spirituelle und glaubensorientierte Treffen, Vorträge, Themenabende, Filmabende und Workshops runden das Gemeindeleben ab. Alle Termine finden Sie hier auf dieser Homepage unter „Gottesdienste“.

 

Wie gesagt: Man muss nicht sofort alt-katholisch werden, um an den Gottesdiensten und dem aktiven Gemeindeleben teilhaben zu können. Ganz nach dem Gemeinde-Motto „Kommt und seht!“ sind alle Interessierten zum „Reinschnuppern“ eingeladen, ganz ohne Verpflichtung oder Zwang.

 

 

Kommt und seht!

 

Es grüßt alle Gläubigen, Zweifelnden, Suchenden, bereits Entschiedenen und anderen guten Christen 

 

Prof. Dr. Torsten Kirstges

Weitere Impressionen von unserem Gemeindeleben finden Sie durch einen Klick auf das nachfolgende Foto:

Mehr dazu im Gemeinderückblick und bei den Fotos.

Einige frühere Themen dieser Startseite finden Sie hier:

Kontakt:

Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Aktuelles:

Mo., 26.9.16, 17:00 h: Taizé-Singen

 

Do., 29.9.16, 8:00 h: Ökumenisches Morgengebet

 

Do., 29.9.16 bis So., 2.10.16: Synode in Mainz

 

Sa., 1.10.16, 18:00 h: Eucharistiefeier mit Pfarrer Lampe. Anschließend Agape und Themen-/FilmabendKommt und seht!

 

Sa., 1.10.16, 20:00 h: Themen-/Filmabend "Martin Luther King":

Er war der amerikanische Bürgerrechtler, dem es gelang, die Rassentrennung und die Diskriminierung von dunkelhäutigen Menschen in den USA aufzuheben: Martin Luther King! 1929 als Michael King in Atlanta geboren, führte er seinen Namen ab 1934 zu Ehren des deutschen Reformators Martin Luther. Er studierte, promovierte und wurde baptistischer Pfarrer.

 

Beeinflusst durch die Lehre vom gewaltfreien Widerstand des Mahatma Gandhi (1869 – 1948) organisierte Martin Luther King Protestmärsche gegen die Rassentrennung (insbesondere 1965 in Selma bei Montgomery), wurde immer wieder bedroht und landete für einige Zeit im Gefängnis. Die Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson unterstützten seine Anliegen u.a. zur Wahlberechtigung dunkelhäutiger Amerikaner, Joan Baez schuf 1963 mit „We Shall Overcome“ seine Hymne. Beim „Marsch auf Washington“ im August 1963 hielt Martin Luther King vor dem Lincoln Memorial mit „I Have a Dream“ seine berühmteste Rede:

 

„Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihrer Überzeugung ausleben wird: Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind gleich erschaffen.
Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.
Ich habe einen Traum, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und in der Hitze der Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt wird.
Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt.
Ich habe heute einen Traum!“

 

Für sein Engagement für soziale Gerechtigkeit erhielt der Aktivist 1964 den Friedensnobelpreis. Im April 1968 – auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs, der von ihm kritisiert wurde - wurde Martin Luther King in Memphis Opfer eines Attentats durch einen Rassisten.

 

Mit einem Film- und Themenabend widmet sich die Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven diesem großen Bürgerrechtler Martin Luther King. Beginn ist am Sa., 1.10.16 um 20:00 h im Gemeindehaus der Lutherkirche, Brommystr. 75, wo die Alt-Katholiken zu Gast sind. Eintritt frei. Wer möchte, kann bereits um 18.00 h am Gottesdienst und der anschließenden Agape teilnehmen.

 

Do., 6.10.16, 8:00 h: Ökumenisches Morgengebet

 

Sa., 8.10.16, 18:00 h: Eucharistiefeier. Anschließend Agape und gemütlicher Gemeindeabend. Kommt und seht!

 

Ausführliche Informationen, weitere Termine und den Gemeindepfarrbrief finden Sie hier (bitte hier klicken)!

Diese Internetpräsenz ist (in ihrer erstmaligen Fassung) seit 20.1.14 online.

Dies ist eine im Auftrag des Kirchenvorstands der Wilhelmshavener Gemeinde betriebene und gepflegte, privat verantwortete  Internetseite, die allgemein über die Wilhelmshavener Gemeinde, den Alt-Katholizismus, den alt-katholischen Glauben, auch im Unterschied zu anderen christlichen Glaubensrichtungen, sowie über vieles mehr im Kontext von Glaube, Religion und Kirche informiert. Sie dokumentiert insbesondere die spezifische Entstehungsgeschichte der Wilhelmshavener alt-katholischen Gemeinde und zeigt deren Aktivitäten auf. Die Informationen und Texte auf dieser Seite spiegeln die Sichtweise der jeweiligen Autoren, insbesondere die des Seitenbetreibers, nicht aber die der gesamten Gemeinde und/oder des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, wider. Die offizielle Homepage der Alt-Katholischen Gemeinde Wilhelmshaven finden Sie hier:

http://www.alt-katholisch.de/gemeinden/gemeinden/wilhelmshaven.html

Die Homepage des Bistums finden Sie hier: www.alt-katholisch.de.

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