Herzlich willkommen Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven
Herzlich willkommen Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven

Herzlich willkommen

Wilhelmshavener Alt-Katholiken!

Als Wilhelmshavener Alt-Katholik heiße ich die Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven und alle an Glaubensfragen Interessierte ganz herzlich auf meiner Homepage willkommen. Diese Internetseite bietet Informationen über die Katholische Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken Wilhelmshaven / Niedersachsen-West. Lesen Sie hier mehr über Alt-Katholiken, die Alt-Katholische Kirche und die Alt-Katholische Gemeinde Wilhelmshaven. Die Seite bietet außerdem Gedanken, Inspiration und Texte zu Glaubensfragen.

Gedanken zur

(Einkommens-)Gerechtigkeit?

Jetzt geht sie wieder los, die Diskussion um zu hohe, ungerechtfertigte, unsoziale Managergehälter. Alle Jahre wieder kommt sie auf. Aktueller Anlass: Der scheidende Daimler-Chef Dieter Zetsche soll 4.200 EUR "Rente" bekommen - pro Tag! Jährlich 1,55 Mio. Euro! Alle Welt regt sich auf. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert neue Richtlinien gegen die Maßlosigkeit von Managern. Andere kommen in unserer Gesellschaft (und erst recht weltweit betrachtet) mit dem Wenigen, das sie haben bzw. monatlich bekommen, kaum über die Runden. Wo bleibt die Gerechtigkeit, um die es doch auch in unserer Bibel immer wieder geht?
 
Müssen wir (insbesondere ein Herr Zetsche & Co.) nicht teilen mit den Armen? An andere vom eigenen Überfluss abgeben? Sozialgerechtigkeit nicht "irgendwo" weltweit, sondern direkt hier bei uns in Deutschland? Sind Millioneneinkünfte Einzelner gerecht(fertigt)? Oder spricht hier nur der Neid der Unfähigen oder (Arbeits-)Unwilligen? Manche fordern, Parteien streiten: Spitzensteuer auf 49% erhöhen? Oder 45% oder 55%? Oder Gehälter von Managern nach oben hin begrenzen! Andere sehen darin den sozialistisch-kommunistischen Teufel heraufbeschwört.
Meines Erachtens liegt die Lösung alleine in einem einen sehr viel höheren Spitzensteuersatz von – sagen wir – 90%, dies allerdings erst ab einem Jahreseinkommen (JE), das kein Ausdruck von persönlicher Leistungsfähigkeit mehr sein kann. Eine Verhinderung von überzogenen JE und damit eine Neidprävention können nur über eine hohe Spitzensteuer für extrem hohe JE erreicht werden. Keine natürliche Person benötigt mehr als – z.B. - 500.000.-EUR p.a. frei verfügbares NettoJE zum Leben. Kein Mensch kann innerhalb seiner Arbeitszeit Leistungen erbringen, die p.a. mehr als eine Mio. EUR an finanz. Gegenleistung verdienen - sei die (positive) Auswirkung seiner Arbeit auch noch so wertvoll. Wer mehr bezieht, hat den Großteil davon via Einkommenssteuer an die Gemeinschaft abzugeben. Von einer On-Top-Jahrestantieme in Höhe von z.B. einer Mio. EUR bleiben dem Topmanager dann noch 100.000 EUR nach Steuern (und dem Staat fürs Gemeinwohl 900.000 EUR) - und das ist genug bzw. dann gar nicht mehr sinnvoll, so dass sein Arbeitgeber die Mio. vielleicht sinnvoller für anderes als für Spitzenmanagergehälter ausgibt. Eine solche Abschöpfung von Spitzenentgelten löst sämtliche Probleme mit ungerechtfertigten Entgelten für Manager, Banker, Fußballspieler, Sänger, Top-Modells, Abfindungen, Ex-Bundespräsidenten etc.

Dafür müssen die sog. Leistungsträger in der Mittelschicht, deren JE bei 40.000 bis 100.000 EUR liegen, steuerlich entlastet werden, damit sich deren (Mehr-)Leistung lohnt.

Die o.g. JE-Grenzen können - je nach politischem Konsens - abweichend festgelegt werden: Die Linken mögen die 90% Einkommenssteuer schon bei 500.000 EUR JE setzen wollen, die FDP ggf. erst ab 2 Mio. EUR, aber eine - wie auch immer im Detail - angemessen festgelegte Grenze, ab der persönliche Einkünfte (inkl. Lottogewinne!) zum größten Teil wegbesteuert werden, ist der einzige Weg, um die zurecht kritisierten schlechten Auswüchse der Marktwirtschaft zu unterbinden und gleichzeitig Steuerentlastungen für die Mittelschicht zu finanzieren und somit letztlich für eine "gerechtere" Einkommensverteilung (ganz im Sinne eines staatlich organisierten, christlichen Teilens) sorgen zu können.

Das Argument der Gegner hoher Spitzensteuersätze ist die Angst um die Abwanderung von Top-Kräften (egal ob in der Wirtschaft oder im Sport) weg von Deutschland. Ich aber sage: keine Sorge - es finden sich auch weiterhin genügend fähige Köpfe, die für eine Mio. EUR JE als Banker, Manager, TV-Star oder Fußballprofi in Deutschland Karriere machen und Top-Leistung bringen wollen, denn der Grenznutzen jeder weiteren Einkommenszahlung geht ab den genannten Größenordnungen für die zahlenden Unternehmen und die Gesellschaft gegen Null ...

Gerne würde ich mehr über die Position unserer Kirche zu dieser Frage lesen ... Wurde im Vorfeld des für uns so bedeutenden Ersten Vatikanischen Konzils das Thema "Sozialgerechtigkeit" noch sehr kontrovers diskutiert und auch mit dem vom Lehramt verurteilten "Modernismus" in Verbindung gebracht, so hat sich die katholische Soziallehre später ja intensiv dieser Gerechtigkeitsfrage angenommen.
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Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung von Prof. Dr. Kirstges wieder. Er wurde in seiner Ursprungsversion erstmals 2012 publiziert im Forum "Zukunftsdialog" der Bundeskanzlerin (leider hat die Kanzerin ihn sich nicht zu Herzen genommen...;-).
Weitergehende Informationen, auch ein Vorschlag zur konkreten Gestaltung des Steuersatzes, finden sich hier.

 

Beten

Es gibt Menschen, die beten zu Gott. Oder sie beten zu Heiligen. Meist tun sie dies in der Absicht, etwas zu erbitten. Für andere Menschen. Manchmal auch für sich selbst. Dies umfasst auch die an Gott gerichteten Gebete und Bitten. Selbst das Vaterunser enthält ja viele Bitten, vom erhofften täglichen Brot bis zur Erlösung von dem Bösen. Doch lohnt sich das Beten?

 

Lesen Sie hier einige Gedanken zum Beten!

So sind wir Alt-Katholiken ...

Wir sind eine katholische, offene Kirche (Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland). Wir stehen in der apostolischen Sukzession und leben aus den sieben Sakramenten der katholischen Kirche. Die alt-katholische Kirche ist z.B. bei uns in Niedersachsen staatlich anerkannt als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Wir orientieren uns an der frühen, ursprünglichen (eben "alt-katholischen") Kirche, inkl. katholischer Glaubensbekenntnisse.  Manche sprechen auch von der „alternativ katholischen Kirche“, die moderner ist, als der Name zunächst vermuten lässt. Weitere Kennzeichen unseres Glaubens und unserer Kirche sind insbesondere:

  • Wir praktizieren synodale (demokratieähnliche) Verfahren der Entscheidungsfindung, auch in Lehrfragen, unter Einbeziehung der Laien (via Synoden, Gemeindeversammlungen etc.); wir haben dennoch klare theologische Leitlinien ("im Notwendigen Einheit, in Zweifelsfragen Freiheit, in allem die Liebe"). 
  • Aus unserer Ablehnung der "neuen", auf dem Ersten Vatikanischen Konzil (1870) beschlossenen Dogmen (Unfehlbarkeit und Jurisdiktionsprimat/Weisungsbefugnis des Papstes) folgt der Einsatz für eine bischöflich-synodale, dezentrale, organisch-gemeinschaftliche Kirchenstruktur. Dem römisch-katholischen Papst gestehen wir dabei die Rolle eines "primus inter pares" insbesondere in der universalen Dimension der christlichen Kirchen zu; er hat jedoch keine Weisungsbefugnis gegenüber den Alt-Katholiken, er ist nicht „unser“ Papst. 
  • Bei uns gilt die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau (Frauen können auch Priesterin oder Bischöfin werden); unsere Priester dürfen heiraten (kein verpflichtendes Zölibat).
  • Wir praktizieren umfassend die Ökumene (z.B. gegenseitige Einladung zum Abendmahl mit der evangelischen Kirche), so insbesondere auch in unserer Wilhelmshavener Gemeinde, in der viele römisch-katholische und evangelische Christen regelmäßig zu Gast sind und mit der wir die Gastfreundschaft einer lutherischen Gemeinde genießen.
  • Geschiedene, die wieder heiraten, erhalten alle Sakramente, dürfen an der Eucharistie teilhaben sowie ggf. erneut kirchlich heiraten. Homosexuelle werden in keiner Weise diskriminiert.
  • Familienplanung gehört zur freien Entscheidung der Ehepartner, die sie vor Gott und ihrem Gewissen verantworten; Empfängnisverhütung ist in diesem Rahmen zulässig.

Mehr Informationen dazu gibt es z.B. auf dieser Homepage.

Entsprechen diese Lehre und Struktur auch Deinen Werten, Deinem Glauben? Könnte dies auch Deine Kirche sein, da Du noch „Deine“ Glaubensgemeinschaft suchst? Wir freuen uns über jede/n, der/die bei uns einmal „reinschnuppern“ möchte. Jeden Samstagabend feiern wir Gottesdienst in der Wilhelmshavener Lutherkirche.

 

 

Darum: Kommt und seht ...!

Kommt und macht mit!

Jeden Samstag Eucharistiefeier:

Wir sind zu Gast in der Lutherkirche in der Brommystr. 75 in Wilhelmshaven; hier feiern wir jeden Samstag um 18:00 h unsere Gottesdienste (davon abweichende Termine und weitere spirituelle Angebote siehe Terminplan unter "Gottesdienste").

Kommt und seht ...!

Christus ist erstanden! Wie das denn …?

Die nachfolgende Mindmap, also eine Karte möglicher Gedanken zum Thema „Auferstehung“, versucht die unterschiedlichen Aspekte und Interpretationen der Auferstehung Jesu zu thematisieren. Steigen Sie bei der Kernfrage „Wie ist Jesus auferstanden?“ oder an einer beliebigen Stelle der Mindmap ein, nehmen Sie sich die Zeit, folgen Sie den Verbindungslinien und beantworten Sie für sich selbst, welche Varianten und Fragen Sie als glaubwürdig erachten. Dabei soll nicht der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet werden; dies ist kein „Wünsch-dir-was-Ostern“! Aber es ergeben sich möglicherweise neue Aspekte des Verständnisses, Erkenntnisse eines „ja, so glaube ich die Auferstehung“ bzw. „nein, so glaube ich dies nicht“.

Mindmap: Wie ist Jesus auferstanden?

Zum Vergrößeren bitte anklicken.

Und wie können Sie an die Auferstehung glauben?

Weitere Gedanken zu Glaubensfragen ...

... finden Sie unter "Mein Glaube". Lesen Sie mehr dazu z.B. unter "Mein Glaube" - "Gedanken zu Ostern".

Bischof Dr. Matthias Ring eröffnete am 1.2.14 feierlich die Gemeinde.

Das sind wir Wilhelmshavener Alt-Katholiken - kommt und seht!

 

Seit 1.1.14 ist Wilhelmshaven eigenständige Pfarrei und damit neben Hannover der zweite Pfarreistandort in Niedersachsen. Rund 300 alt-katholische Mitglieder im nordwestdeutschen Raum umfasst die "Katholische Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken Wilhelmshaven / Niedersachsen-West"; zahlreiche weitere Christen sind bereits heute Gast der alt-katholischen Gemeinde Wilhelmshaven. Die Wilhelmshavener Alt-Katholiken regeln ihre Gemeindegeschäfte selbständig und können z.B. auch ihren Pfarrer selbst wählen (zumindest theoretisch nach dem eigenen Anspruch unserer Kirche - praktisch sieht die Wahlmöglichkeit leider oft anders aus - siehe hier). Ansprechpartner für alle Fragen zur Gemeinde ist der Kirchenvorstand (siehe die Angaben auf der Homepage-Seite „Kontakt“). 

Wir feiern jeden Samstag um 18.00 h Gottesdienst. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die alt-katholische Kirche zeichnet sich durch eine umfassende Ökumene, die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau auch im Priesteramt, eine synodale, demokratieähnliche Entscheidungsfindung sowie durch eine große Menschennähe und angemessene Genügsamkeit im Auftreten von Priestern und Bischof aus. Alt-Katholiken kennen weder Papstgehorsam noch Pflichtzölibat noch den Ausschluss von Wiederverheirateten. Die alt-katholische Gemeinde ist in diesem besten Sinne „katholikós“, also offen für Menschen in allen Lebenslagen. Wesentliche Unterschiede zu sowie Gemeinsamkeiten mit anderen christlichen Kirchen finden Sie ebenfalls auf dieser Homepage dargestellt.

 

Die Wilhelmshavener Alt-Katholiken feiern jeden Samstagabend um 18.00 h Gottesdienst in der Lutherkirche, in der sie zu Gast sind und mit deren Kirchengemeinde sie eine gute Ökumene verbindet. Regelmäßige spirituelle und glaubensorientierte Treffen, Vorträge, Themenabende, Filmabende und Workshops rundeten bis 2016 das Gemeindeleben ab. Alle Termine finden Sie hier auf dieser Homepage unter „Gottesdienste“.

 

Wie gesagt: Man muss nicht sofort alt-katholisch werden, um an den Gottesdiensten und dem aktiven Gemeindeleben teilhaben zu können. Ganz nach dem Gemeinde-Motto „Kommt und seht!“ sind alle Interessierten zum „Reinschnuppern“ eingeladen, ganz ohne Verpflichtung oder Zwang.

 

 

Kommt und seht!

 

Es grüßt alle Gläubigen, Zweifelnden, Suchenden, bereits Entschiedenen und anderen guten Christen 

 

Prof. Dr. Torsten Kirstges

Weitere Impressionen von unserem Gemeindeleben finden Sie durch einen Klick auf das nachfolgende Foto:

Mehr dazu im Gemeinderückblick und bei den Fotos.

Einige frühere Themen dieser Startseite finden Sie hier:

Kontakt:

Prof. Dr. Torsten H. Kirstges

Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Aktuelles:

Regelmäßig Samstagabend, 18:00 h, Eucharistiefeier. Kommt und seht!

 

Sa., 23.2.19, Gemeindeversammlung. Kommt und redet mit, seid Gemeinde!

 

Sa., 2.3.19, AK-Karnevalsfeier nach dem Gottesdienst. Kommt und seid närrisch!

 

 

Da sich unser Gemeindeleben im Wesentlichen auf den Gottesdienst am Samstagabend um 18 h beschränkt, erfolgt hier seit Mai 2018 keine individuelle Terminankündigung dieses regelmäßigen Gottesdienstes mehr. Besondere Gemeindegottesdienste (z.B. ökumenischer Art) werden hier noch explizit angekündigt.

Diese Internetpräsenz ist (in ihrer erstmaligen Fassung) seit 20.1.14 online.

Dies ist eine privat betriebene und gepflegte, privat verantwortete  Internetseite, die allgemein über die Wilhelmshavener Gemeinde, den Alt-Katholizismus, den alt-katholischen Glauben, auch im Unterschied zu anderen christlichen Glaubensrichtungen, sowie über vieles mehr im Kontext von Glaube, Religion und Kirche informiert und inspirieren soll. Sie dokumentiert insbesondere die spezifische Entstehungsgeschichte der Wilhelmshavener alt-katholischen Gemeinde und zeigt deren Aktivitäten auf. Die Informationen und Texte auf dieser Seite spiegeln die Sichtweise der jeweiligen Autoren, insbesondere die des Seitenbetreibers, nicht aber die der gesamten Gemeinde und/oder des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, wider. Die offizielle und von der Gemeinde verantwortete Homepage der Alt-Katholischen Gemeinde Wilhelmshaven finden Sie hier:

http://www.alt-katholisch.de/gemeinden/gemeinden/wilhelmshaven.html

Die Homepage des Bistums finden Sie hier: www.alt-katholisch.de.

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